Es liegt wortwörtlich im Auge des Betrachters, wenn man bedenkt, dass das Auge mitisst. So soll Essen nicht nur gut schmecken, sondern auch schön aussehen.
So befindet man sich oftmals im Zwiespalt, wenn es um warme Mahlzeiten geht. Brät man Gemüse, sieht es nicht mehr schön aus. Isst man es dagegen roh, ist es für warme Mahlzeiten ungeeignet.
Eine probate Lösung ist es, Gemüse zu dünsten. Hierdurch entfaltet sich das volle Aroma, ohne dass die Ästhetik sich verringert. Dieser Vorgang ist sowohl zeit- als auch arbeitssparend. Dazu ist lediglich während des Gemüseschneidens ein wenig Butter zu erhitzen. Anschließend wird das Gemüse in der Pfanne verteilt, wobei man es tunlichst nicht stapeln sollte, um eine gleiche Hitzeverteilung zu gewährleisten.
Ein Deckel dient dazu, zu verhindern, dass der Wasserdampf entweicht. Denn dieser ist für den eigentlichen Effekt des Dünstens ausschlaggebend. Abgerundet wird dieser Vorgang durch das Würzen des Gemüses. Dies kann vorab oder nach dem Dünsten geschehen.

